• Kathi

Wie Du Dir selbst vergeben kannst.

Es gibt Momente in unserem Leben die entsprechen aus heutiger Sicht nicht mehr unserem "richtigen" Weg. Falsche Entscheidungen. Verbundene Emotionen. Und Fragezeichen im Kopf. Und gleichzeitig ist das was war, nur noch eine Erinnerung. Wenn Du Dich schuldig fühlst, dann vergebe Dir. Und lege somit den Grundstein für eine erfüllte Beziehung zu Dir selber.

Foto: Sarah Comeau via Unsplash

(Dies ist ein Auszug aus dem Programm ≫Lebensglück≪.)


Wir alle kennen sie. Momente die auch heute noch Scham in uns auslösen. Oder Wut. Auf uns selbst? Möglich ist es.


Momente, in denen wir die falschen Entscheidungen getroffen haben. Aus heutiger Sicht.


Verändern können wir es nicht mehr. Aber wir können uns vergeben. Klingt komisch? Ist es aber gar nicht.



Vergebung als Tool


Es ist kaum zu glauben, aber hierbei handelt es sich tatsächlich um ein unglaublich kraftvolles Tool. Ein Tool, mit dem Du zu mehr Wohlbefinden gelangen wirst.


Allerdings ist es auch nicht sehr einfach. Vor allem, wenn es sich um Erfahrungen handelt, die einen seelischen Abdruck hinterlassen haben.


Auf der anderen Seite ist das (vermutlich negative) Gefühl, das nachträglich aufgrund bestimmter Erfahrungen, heute noch von Dir mitgetragen wird, eine große Belastung.

Es wird Tage geben, da wirst Du intensiv darüber nachdenken und unbewusst in dieses alte und damit verbundene Gefühl eintauchen. An anderen Tagen fühlt es sich wie vergessen an.


Am Ende bleibt nur eins gewiss. Wenn Du immer wieder damit rechnen musst, die alten Emotionen zu fühlen und in den vergangenen Moment einzutauchen, wird es Dich daran hindern, die Leichtigkeit des Lebens und das damit verbundene Glück zu spüren.


Vergebung ist eine kraftvolle Möglichkeit, negative Erfahrungen hinter sich zu lassen.

Was bedeutet Vergebung?


„Personen, die rational erkennen können, dass sie ungerecht behandelt worden sind, vergeben, indem sie bewusst Groll und damit einhergehende Reaktionen (auf die sie ein Recht haben) abstellen und sich bemühen, dem Urheber auf der moralischen Basis von Güte zu begegnen, die auch Mitleid, unbedingte Wertschätzung, Großzügigkeit und Liebe einschließt, auf die der Urheber der verletzenden tag aufgrund dieser Tat naturgemäß kein Recht hat.“ (Enright & Fitzgibbons 2000, S. 24; Übersetzung A.K.).


In weiteren wissenschaftlichen Auffassungen geht es bei der Vergebung vielmehr um eine intrapsychische Veränderung. Eine Veränderung die darauf abzielt, das negative Gefühl ins Positive und den guten Willen umzuwandeln.



Die Selbst-Vergebung


Oftmals geht es garnicht unbedingt darum, einem anderen Menschen zu vergeben. Wenn Du schmerzvolle Erlebnisse hattest und Dich mit den Gedanken immer noch darin verbunden fühlst, wird es Dir helfen.


Ich möchte noch einen weiteren Aspekt ansprechen.


Die Vergebung uns selbst gegenüber.


Nicht ganz ohne Grund. Denn im Laufe unseres Leben treffen wir Entscheidungen, die wir manchmal aus unterschiedlichen Gründen bereuen. Oder Dinge, die wir heute ganz anders machen würden.


Es ist der Blick in die Vergangenheit, der uns an mancher Steller etwas wehmütig werden lässt. Da sich diese aber offensichtlich nicht mehr verändern lässt, ist es an der Zeit, dass wir das Tool der Vergebung nutzen, um heute den Blick dadurch bewusst in eine andere und selbstbestimmte Zukunft zu richten. Eine Zukunft, die Dich glücklich macht, weil Du Deine Entscheidungen bewusst treffen kannst und dies auch tun wirst.



Die 3 Phasen der Vergebung


Phase 1: Eigene Wut und Verletzung freilegen und sich damit auseinandersetzen


Ziel der 1. Phase ist es, eine innere Distanz und Bewegungsfreiheit wiederzugewinnen.

Dieser Schritt erfordert Mut und Selbsterkenntnis, weil Du Dich mit alten Emotionen auseinandersetzen wirst und es Dich gedanklich in den vergangenen Moment zurückwerfen kann.


Folgende Fragen helfen Dir dabei:

Warum möchtest Du vergeben? (Dir selbst oder einer anderen Person?)

Welche Erfahrungen hast Du gemacht, die Dich verletzten?

Was fühlst Du heute, wenn Du an diese Erfahrungen/Momente zurückdenkst?

Wenn du Wut und Groll fühlst, wie hat sich Dein Leben seit diesen Erlebnissen verändert?



Phase 2: Auseinandersetzung mit der verletzenden Person, Bereitschaft zum Perspektivwechsel


(Ersetze die "verletzende Person" einfach durch Dich selbst)


Ziel der 2. Phase ist es, Empathie zurückzugewinnen und Dich nicht alleine durch den Filter der eigenen Erwartungen und Bewertungen zu betrachten und zu beurteilen.


Folgende Fragen helfen Dir dabei:


Was waren die Gründe für das Handeln der verletzenden Person?

Was für ein Mensch ist die verletzende Person, wenn Du sie aus einer entfernten Perspektive betrachtest und nicht nur aus Sicht der eigenen Verletztheit?



Phase 3: Entscheidung zu vergeben und negative Gefühle loslassen


Ziel der 3. Phase ist es, Deine eigene Selbstbestimmtheit wiederzugewinnen. Du kannst Dich als vergebende Person für eine neue Sicht auf den anderen/die andere oder Dein vergangenes Ich entscheiden.


Folgende Fragen helfen dir dabei:


Wie möchtest Du mit der Vergangenheit umgehen? Bist Du bereit für eine Vergebung?

Welche Gefühle möchtest Du loslassen?

Wie kannst Du diese eher negativ behafteten Gefühle mit für Dich positiven Gefühlen neu bewerten?



Wenn Du eine wahrhaftigen Grundstein für eine erfüllte Beziehung zu Dir selber legen möchtest, dann lass den Stolz hinter Dir. Spring über Deine Schatten. Und denk an ein Leben voller Leichtigkeit. Vergib Dir. Bewusst. Und lass das hinter Dir, was Du nicht mehr verändern kannst. Es hat Dich trotz allem an den heutigen Punkt gebracht.


Dies war ein Auszug aus dem Programm ≫Lebensglück≪.



Ich wünsche Dir alles Liebe,

Deine Kathi

🧡



über hej kathi

Hej, ich bin Kathi. Als studierte Life Coach und Betriebswirtin unterstütze ich Gründerinnen und selbständige Frauen auf ihrem Weg in ein erfolgreiches & glückliches Business und Leben. 

Mit meiner Arbeit verbinde ich die wichtigsten Themen der Selbständigkeit:

Persönlichkeitsentwicklung, Bewusstsein, Selbst-Sicherheit, Wohlbefinden und strategisches Know-how.

Meine große Vision: Du bist die glücklichste Person die Du kennst, weil Du Dein Leben bewusst gestaltest und die beste Version von Dir erreichst.

tägliche Inspiration @katharina.fichtl

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