• Kathi

Podcast #4: Wie Du auf Deinem Weg motiviert bleibst

Ich kann mich noch an so viele Momente in meinem Leben erinnern, als ich gerne etwas verändern wollte und mir super schöne Ziele ausgesucht habe. Und mich dann ein paar Tage, Wochen und manchmal sogar Monate später dabei erwischt habe, wie ich keinen einzigen Schritt in die Richtung meines Ziels gegangen bin.




Und das ist genau das, was ich so oft bei meinen Klientinnen beobachte.

Das ist kein Verhalten, was man für sich selber verurteilen sollte. Aber es geht natürlich schon um eine wesentliche Frage:


Bin ich bereit, wirklich die Schritte zu gehen, die mich zu einem anderen, zu einem größeren und auch zu einem Ziel außerhalb meiner Komfortzone bringen? Bist Du bereit etwas zu tun, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen?

Du musst verstehen, dass ein Ziel immer nur dann erreicht werden kann. Oder Du nur motiviert auf deinem Weg bleibst, wenn Du ein paar Schritte tiefer gehst und dann auch ein paar Schritte weiter gehst.

Ich möchte Dir ein kleines Beispiel aus meiner Vergangenheit erzählen, das wirklich noch einmal ganz anschaulich zeigt, wie sich bestimmte Ziele auf unser Leben auswirken können.


2012 war ich gerade fertig mit meinem BWL-Studium und ich hatte schon eine feste Stelle bei einem Fernsehkoch im Bereich Marketing. Ich hatte hier während des Studiums schon gearbeitet und wurde sozusagen übernommen. Eigentlich, für Außenstehende ziemlich perfekt. Bis auf ein höheres Gehalt hätte auch gar nichts anders sein müssen ;)


Aber das war eben nur für Außenstehende eine schöne Lösung. In meinen Gedanken hat sich irgendwie eine ganz andere Welt abgespielt. Ich war nämlich so von dem Gedanken besessen, etwas Größeres in die Welt zu bringen und meine Leidenschaft zu verwirklichen, dass ich mich wirklich kurzer Hand -und ich übertreibe nicht- also wirklich kurzer Hand dazu entschlossen hatte, nach nur 3 Monaten noch in der Probezeit zu kündigen. Ich wollte mich selbständig machen. Das klang für mich einfach sehr viel logischer. Ich habe mich also hier ganz instinktiv auf meine Intuition verlassen. Und so rückblickend betrachtet würde ich sagen: Klar das war ne super coole Erfahrung und ich bin dankbar für dich Zeit. So wie man es halt sagt, wenn man für sich selber auch was Gutes draus ziehen möchte. Aber im Endeffekt würde ich eine Sache von Anfang an anders machen.


Ich habe einen großen Fehler damals begangen:


Ich wusste nicht warum ich das mache. Und damit meine ich gar nicht unbedingt die Selbständigkeit an sich. Also die Intention das alles anzufangen. Sondern: Mir war nicht klar, nicht mal ansatzweise. mit was ich überhaupt Geld verdienen sollte. Damals war es ok, aber es hat ganz schön viel in mir aufgewirbelt.

Ich wusste nicht, warum ich das machen möchte. Wie ich das machen möchte. Und was ich überhaupt anbieten möchte, um mir den Luxus einer Selbständigkeit finanzieren zu können.


Im Umkehrschluss bedeutet es eigentlich nur: Mir hat der komplette Hintergrund des Ziels gefehlt.

Und ich habe mich nie damit beschäftigt (bis zu einem gewissen Zeitpunkt natürlich, weil am Ende waren es doch irgendwie 4 Jahre die ich in der Selbständigkeit überlebt habe)...aber ich habe mich eben bis zu einem bestimmten Zeitpunkt nie damit beschäftigt, wie ich da wirklich hinkomme.


Für Dich ist jetzt interessant, was du mit diesen Informationen anfangen kannst, was Du aus meinen Erfahrungen lernen kannst und was ich Dir mit an Hand in die Hand geben kann, damit es für Dich einfach anders ist und Du motiviert auf Deinem Weg bleibst.


Und ich möchte mit Dir -bevor wir in die wirklichen Umsetzungsschritte gehen, die dich motiviert lassen- erst noch einmal eine Stufe tiefer gehen. Ich möchte sichergehen, wenn Du in Deine Zukunft schaust, dass es sich um Deine Zukunft handelt.


Damit meine ich, dass Du Dich von dem abkapseln sollst, was Du aus anderen Gründen, als Deinen inneren eigenen Gründen machst.


Alles, was Du tief in Deinem Kopf hast und denkst Du solltest es machen, um anderen zu gefallen oder andere Erwartungen zu erfüllen oder vielleicht auch, um anderen wie zum Beispiel Deinen Eltern eins reinzuwürgen….. Schlag es Dir aus dem Kopf. Das hat dort nichts zu suchen und es wird Dich in eine Zukunft bringen, die Du immer wieder hinterfragen wirst. Wenn Du in deine Zukunft blickst, dann möchte ich dass Du einzig und alleine auf deine Herzensstimme hörst und Dich ganz auf das Gefühl und Deine innere Stimmte einlässt.

Es hat auch ein bisschen was damit zutun, dass Du einfach mehr zurück zu Dir kommst und Deine Intuition mehr aufleben lässt.


Es geht also darum, dass Du einen Weg für Dich im Blick hast, den Du wirklich gehen möchtest. Ein Weg, der Dir aus dem Herzen spricht. Ein Weg..ja, der Dich zu deinem Wünschgefühl bringt. Und darum bist Du schließlich hier….


Für mich ist es unglaublich wichtig, dass Du einfach erkennst, dass Du immer nur dann wirklich motiviert auf deinem Weg bleiben kannst, wenn Du sicherstellst, dass dieser Weg und die einzelnen Ziele und die einzelnen Schritte Deinen eigenen Erwartungen, Deinen Wünschen und Deinen Vorstellungen entsprechen.

Und um das für dich noch einmal ein bisschen heruaszukitzeln, hilft dir eine ganz einfache Frage:


Warum mache ich das? Oder: Warum möchte ich dieses Ziel erreichen?


Warum möchte ich diesen Weg gehen?

Es ist immer die Frage nach dem Warum, die Dir die Kraft geben kann, die Du grundlegend für Deine Motivation brauchst.

Stell Dir vor es ist wirklich die Antriebskraft. Oder das Öl in deinem Motor, das Dich laufen lässt, auch wenn du erst mal garnicht weißt in welche Richtung es gehen soll.


Also Nochmal zusammenfassend heißt es:


Bevor Du Dich mit ganzer Kraft in die Motivation stürzt und Dich fragst, was Du dafür tun kannst, gehst du am besten noch einmal einen Schritt tiefer und bist Dir einfach sicher darüber, warum Du etwas machen möchtest und, dass es wirklich aus Dir selber entspringt oder Deinen eigenen Intentionen entspricht. Und erst dann sollten wir uns mit den Tools beschäftigen, die Dich auf Deinem Weg motiviert bleiben lassen.


Die Strategien


Ich habe jetzt mal für dich 2 Möglichkeiten ausgewählt, wie Du

wirklich optimistisch und positiv eingestimmt bleibst und auch das Gefühl entwickelst, dass Dein bevorstehender Weg realistisch umzusetzen ist.undeine innere Kraft entwickelst, die Dich auf Deinem Weg unbewusst und unterbewusst unterstützt.


1. Selbstwirksamkeitserwartung

Es geht also darum, ob du selber wirklich die Erwartung hast, ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Oder sagen wir mal, mit der Erreichung bestimmter Zwischenziele ein großes Ziel zu erreichen. An diese Erwartung sind aber bestimmte Dinge gekoppelt. Z.B. Deine Kompetenzen. Glaubst du, dass Deine Kompetenzen ausreichen, um Dein gewünschtes Ziel zu erreichen? Oder hast Du vielleicht auch die Erwartung an Dich, dass Du bestimmte Kompetenzen auf dem Weg erreichen kannst?

Was machst Du, wenn Probleme entstehen oder Hürden aufkommen, die Du durch deine rosarote Brille vorher nicht gesehen hast?


Hast Du dann aus jetziger Sicht immer noch die Erwartung und auch den Glauben an Dich, dass Du ein Ziel erreichst?


Du siehst also, mit der Selbstwirksamkeitserwartung legst du einen weiteren Grundpfeiler, der Dir aber das Gefühl von Optimismus und eines unbändigen positiven Gefühls mitgibt.

Und jetzt stell dir selbst die Frage:

Glaube ich daran, dass ich aufgrund dieser 3 Punkte, mein Ziel erreiche? Glaube ich an mich? Habe ich die Erwartung, wirklich dieses Ziel zu erreichen?

Wenn Du dieses Szenario einfach für dich durchspielst, entwickelst du genau die Motivation, die du brauchst, um deinen Weg zu gehen und dich nicht davon abbringen zu lassen.


2. Affirmationen


Oder du könntest es für dich auch in einfaches gut zureden mit einem bestimmten Ziel im Hinterkopf umschreiben.

Stell dir hier einfach mal vor, dass es eine kleine Stimme geben würde, die Dir immer wieder selbst Mut macht. Und die Stimme, die bestärkt Dich. Die sagt Dir wie gut Du bist. Die sagt Dir, dass Du alles schaffen kannst. Oder, dass Du alles mit Leichtigkeit erreichst.

Ganz nachdem, was Du vielleicht auch für deinen Weg brauchst. Und vielleicht können wir ein kleines Experiment machen.


Ich möchte, dass Du Dir vorstellst, welche Barrieren Dir auf deinem Weg begegnen könnten und was Deine negativen Glaubenssätze damit zutun haben. Also was Du dir selbst immer wieder in Gedanken sagst, es aber eine negative Auswirkung auf dich hat.

Und dann schau mal, mit welcher Affirmation du dagegen spielen kannst und was Dich wirklich auf Deinem Weg unterstützen würde.


Also z.B. eine Affirmation von mir ist:

Ich bin in meiner vollen Schöpferkraft, um etwas zu erschaffen, das Gutes in die Welt bringt.

Das Experiment wäre, dass Du Dir eine Affirmation überlegst, die Deiner inneren Welt entspricht und Dir diese Affirmation (ich möchte nochmal betonen, dass sie etwas Positives und Kraftvolles in dir auslösen soll).. dass Du Dir diese Affirmation die nächsten 21 Tage morgens und abends aufschreibst und Dich richtig reinfühlst.


Ich bin sehr gespannt, was bei Dir passiert und was Du uns allen zu berichten hast.

Und wenn Du schon Erfahrung damit gemacht hast, dann teile das auch gerne mit uns. Wir können alle von einander lernen.


Alles Liebe,

Deine Kathi


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über hej kathi

Hej, ich bin Kathi. Als studierte Life Coach und Betriebswirtin unterstütze ich Gründerinnen und selbständige Frauen auf ihrem Weg in ein erfolgreiches & glückliches Business und Leben. 

Mit meiner Arbeit verbinde ich die wichtigsten Themen der Selbständigkeit:

Persönlichkeitsentwicklung, Bewusstsein, Selbst-Sicherheit, Wohlbefinden und strategisches Know-how.

Meine große Vision: Du bist die glücklichste Person die Du kennst, weil Du Dein Leben bewusst gestaltest und die beste Version von Dir erreichst.

tägliche Inspiration @katharina.fichtl

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