• Kathi

Den Flow des Lebens spüren

Ich sitze an meinem Schreibtisch, höre "Silence" von Marco McKinnis und denke darüber nach, was es bedeutet im Flow zu leben. Den Flow zu erleben. Zu spüren. Vollkommen darin einzusinken. Und was mich dabei besonders beschäftigt ist die eine Frage: Warum ist "Flow" auf Grundlage der positiven Psychologie eigentlich der Schlüssel zum Glück?


Foto: Jeremy Bishop von Unsplash

Flow


"Flow beschreibt eine Zustand optimaler menschlicher Erfahrung, den jeder Mensch aus eigener Erfahrung kennt: das Gefühl der völligen Vertiefung und des Aufgehens in einer Tätigkeit, die persönlich herausfordernd ist und dennoch optimal gelingt." (Blickhan D., Eid M.; Positive Psychologie; S. 171)

Wenn ich so darüber nachdenke, dann weiß ich genau wovon die Autoren sprechen. Du gibst Dich einem Prozess hin, tauchst mit all Deinen Sinnen ein, hast das Gefühl von Innen heraus mit Glück erfüllt zu sein und bist dennoch vollkommen wach und aufmerksam dem Leben gegenüber.


Als würdest Du den Fluss entlang segeln, die Welt um Dich herum vergessen und gleichzeitig genau wissen was Du tust. Du erlebst das Ausleben Deiner Stärken im vollen Maße, ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, müde zu sein. Oder ausgepowert von der Kraft die Du investierst.


Eben einfach nur im Flow. Wach. Erfüllt. Zufrieden.


Und so sehr ich die Erinnerung an dieses Gefühl im Moment mit Dir teile, so wenig spüre ich es.


Denn Flow ist zeitlich begrenzt. Leider. Aber niemals endlich. Und das ist unser Glück.


"Der Begriff Flow wurde von dem ungarischen Psychologen Mihaly Csikszentmihályi geprägt. Er beschreibt damit das Erleben, bei dem ein Mensch komplett in seiner Handlung aufgeht, den Handlungsablauf als glatt und fließend wahrnimmt (dieses Phänomen gab dem Flow seinen Namen) und sich selbst als wirksam und handlungsfähig. Dieses Versinken - im Englischen beeing in the zone genannt - geschieht in einem Zustand von Selbstvergessenheit, indem der innere kritische Dialog vorübergehend verstummt."

(Blickhan D., Eid M.; Positive Psychologie; S. 171)



Wenn Flow entsteht


Flow = Balance. Die Balance zwischen Überforderung und Unterforderung. Ein Gefühl dazwischen.


Das Gefühl von Flow setzt aber dementsprechend auch voraus, sich selbst im richtigen Maße einschätzen zu können. Zu wissen, wann es zur Überforderung kommt. Aber auch zu wissen, wann Unterforderung mit im Spiel ist. In der Regel erfolgt dies ganz unbewusst. Ich denke aber, dass für jede unbewusst richtige Handlung erst einmal bewusst darüber nachgedacht und reflektiert werden sollte, um es dementsprechend "abzuspeichern".


Die Herausforderung besteht im Grunde darin, das richtige Maß zwischen Stress und Langeweile zu finden.

Und das ist in den meisten Fällen gar nicht so einfach, wenn wir z.B. in der Arbeit von äußeren Faktoren abhängig sind.


Wichtig zu wissen ist eigentlich nur, dass es bei dem Flow-Gefühl nicht darauf ankommt, ob Du tatsächlich nur Deinen Stärken nachgehst und diese bei einer bestimmten Tätigkeit einbringst. Es kann genauso ein Flow-Gefühl entstehen, wenn die Motivation dahinter stimmt. Und die kommt immer nur von Innen heraus.


Die Schlüsselwörter sind "intrinsische Motivation" und "Stärken ausleben".

Beidem liegt die Selbstkenntnis zugrunde, die Du nur dann bekommst, wenn Du Dich einmal intensiv mit Dir selbst auseinandersetzt.



Wie Du den Flow subejtiv aktivierst


Du kennst die Situation, in der Du einer Sache nachgehen sollst, es Dich aber eigentlich nicht wirklich fordert. Du stehst kurz vor der Langeweile und fragst Dich in jeder Sekunde, warum der Tag jetzt nicht endlich vorbei sein kann, damit Du morgen damit weitermachen kannst. Oder? 😉


Was wir in solchen Momenten meistens völlig unterschätzen ist die Kraft des Reizes, etwas was wir im physischen Training ganz automatisch umsetzen ⃗ Setze bewusst einen Reiz je nach Grad der Anpassung.


Weil Du in den Momenten, die kurz vor der Langeweile enden aber kein Flow-Gefühl spürst, kannst Du Dich selbst ein bisschen "austricksen" und aktiv einen zusätzlichen Reiz setzen, der Dich ein Stück weiter Richtung Überforderung treiben würde. Das alles machst Du natürlich nur, damit Du in dieser Situation das Glücks-Gefühl aktivierst und im Korridor des Flows, zwischen Über- und Unterforderung landest. (Balance eben)


Ein einfaches Beispiel ist das auf ein Blatt Papier kritzeln während des Telefonierens. Es sorgt durch den zusätzlich geschaffenen Reiz u.a. für mehr Konzentration und das Gefühl, sich im Fluss zu befinden. Ganz automatisch.



Die Erkenntnisse, die Du nun für Dich mitnehmen solltest, ist folgende:


Befindest Du Dich bei der Ausführung von Tätigkeiten im Flow, bist Du glücklich!


Flow = die Balance zwischen Über- und Unterforderung und setzt eine Selbstkenntnis voraus.


Du kannst das Flow-Gefühl bewusst aktivieren oder auch intensivieren, in dem Du in Momenten der Unterforderung zusätzliche Reize mit einbaust, die Dich mehr Richtung Überforderung treiben (aber natürlich kurz davor endet).



Ich hoffe sehr, dass ich Dir damit neue Erkenntnisse liefern konnte, die Dich weiter auf Deinem ganz persönlichen Weg zum Glück begleiten werden.



Für tägliche Impulse und Inspirationen folge mir auf Instagram @katharina.fichtl und Du kannst hautnah bei den ✨Happy Mornings✨ dabei sein - Deinem Morgenimpuls für ein glückliches und erfülltes Leben.


Ich drück Dich.

Alles Liebe,

Deine Kathi



Oder doch lieber das Ebook? ↡ Klick me ↡


über hej kathi

Hej, ich bin Kathi. Als studierte Life Coach und Betriebswirtin unterstütze ich Gründerinnen und selbständige Frauen auf ihrem Weg in ein erfolgreiches & glückliches Business und Leben. 

Mit meiner Arbeit verbinde ich die wichtigsten Themen der Selbständigkeit:

Persönlichkeitsentwicklung, Bewusstsein, Selbst-Sicherheit, Wohlbefinden und strategisches Know-how.

Meine große Vision: Du bist die glücklichste Person die Du kennst, weil Du Dein Leben bewusst gestaltest und die beste Version von Dir erreichst.

tägliche Inspiration @katharina.fichtl

Copyright: Katharina Fichtl, 2019     I     Life Coaching     I     Impressum     I     Datenschutz     I     Media

  • Instagram - Black Circle
  • Facebook - Black Circle
  • Pinterest - Black Circle
  • LinkedIn - Schwarzer Kreis
  • iTunes - Schwarzer Kreis
  • Spotify - Schwarzer Kreis